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19-tägige Reise in den Hohen Norden bis zum Nordkap

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Diese ungewöhnliche Reise erlebt man nur einmal, sie ist einmalig in einem doppelten Sinn. Mit unserem Luxusbus fahren wir durch Deutschland bis Travemünde, von wo wir die Fähre nach Helsinki, der Hauptstadt von Finnland, nehmen. Auf der Fahrt quer durch Finnland entdecken wir die Seenpracht dieses Landes. Die Finnen selbst sagen: „Reisen in Finnland ist nicht stressig“. Darum fahren wir nicht über die übliche schnelle Route nach Norden, sondern über Ostfinnland nach Lappland. Dort besuchen wir einen Rentierpark und übernachten in Inari, in einem Samen (=Lappen)-Hotel. Nach einer Woche voller Eindrücke kommen wir schließlich nach Norwegen. Die Mitternachtssonne am Nordkap muss man einmal erlebt haben! In Norwegen, mit seinen Fjorden und Inseln, begleitet uns wilde Natur auf den Weg in den Süden. Wir besuchen Alta, Tromsø, die Lofoten mit ihrer schönen Vogelpracht und Trondheim, die frühere Hauptstadt Norwegens. Ab hier fahren wir nicht über die normale Route Richtung Süden, sondern über die schöne Atlanterhavsvegen, die Goldene Route, bis ans Flåm. Wir besteigen die berühmte Flåm-Bahn in Sognefjellet und fahren dann weiter nach Bergen. Von dort aus geht es über den Hardangervvidda in die Hauptstadt Oslo, wo wir unseren Nordlandausflug mit einer Stadtrundfahrt und der Besichtigung der berühmtesten Sehenswürdigkeiten zu Ende gehen lassen, bevor wir uns auf die Fähre nach Kiel begeben. Von dort fahren wir am 21.Tag quer durch Deutschland zurück nach Österreich mit vielen großartigen Eindrücken im Gepäck.

Tag 1: ca. 1000 km von Salzburg nach Travemünde

Abfahrt von Salzburg über die deutsche Autobahn vorbei an München, Nürnberg, Würzburg, Kassel, Hannover, Hamburg, Lübeck nach Travemünde, wo wir – mit genügend Stopps zwischendurch! - am frühen Abend ankommen. In einem Restaurant am Hafen werden wir dann zu Abend essen. Ab 22:00 Uhr können wir auf den „Finnlines“ einchecken und auch gleich die Uhr um eine Stunde nach vorne stellen, da wir ab jetzt finnische Zeit haben. Auf der Schifffahrt nach Helsinki können wir es uns gemütlich machen, denn die Kabinen (alle Nichtraucher-Kabinen) sind mit Dusche/WC/Radio/Satelliten-TV und Telefon ausgestattet. Die Finnlines verlässt um 3:00 Uhr (deutsche Zeit) den Hafen von Travemünde. Finnlines ist eine der führenden Reedereien in Nord- und Ostsee. Alle im Passagierverkehr eingesetzten Schiffe sind kombinierte Fracht-Passagierfähren. Im Ticketpreis ist auch die freie Nutzung des Saunabereichs mit Whirlpool und Fitnessraum enthalten.

Tag 2: auf der Ostsee

Die 28-stündige Schifffahrt von Travemünde nach Helsinki führt vorbei an einigen Inseln vor der Küste von Nord-Deutschland. Die Strecke von Travemünde nach Helsinki beträgt 611 Seemeilen, das entspricht 1132 Kilometern. Wenn das Wetter es zulässt und die Sonne scheint, können wir auf dem Deck relaxen.

Tag 3: ca. 60 km Helsinki

Bevor wir in Helsinki ankommen, fahren wir während des Frühstücks an vielen Inseln entlang der Küste vorbei. Helsinki, die Hauptstadt Finnlands, wird auch die "weiße Stadt des Nordens" genannt. Nach einer schönen Stadtrundfahrt mit dem Bus besichtigen wir monumentale Bauwerke, wie die Uspenskin Kathedrale, den Dom und Werke des finnischen Architekten Alvar Aalto sowie das Monument des Komponisten Sibelius. Finnland ist bekannt für seine Design-Artikel, wie Glaswaren von Littala oder Stoffe von Marimekko, die wir alle auf den Esplanaden oder Fußgängerzonen finden werden. Den Hunger können wir dann am Fischmarkt mit seiner Markthalle stillen. Am Ende des Tages fahren wir zu unserem gemütlichen Hotel, das in einem Außenbezirk von Helsinki, in Vousaari mitten im Wald, direkt an der Ostsee liegt und in der typisch finnischen Holzbauarchitektur errichtet ist. Am Abend genießen wir hier ein herrliches 3-gängiges Menü.

Tag 4: ca. 540 km von Helsinki nach Koli

Heute beginnt unsere Fahrt durch Finnland. Von Helsinki aus fahren wir Richtung Norden nach Lahti an der Saimaa-Seenplatte vorbei, nach Mikkeli und Souvanlinna. Der Saimaa mit seinen Flüssen und Kanälen ist verbunden mit vielen ebenfalls recht großen Gewässern im Norden, sodass man angesichts dieses riesigen, verwirrenden Wasserlabyrinths von der größten Seenplatte Europas sprechen kann. Souvanlinna ist die wichtigste Stadt in Südsavo. Die Kernstadt von Savonlinna liegt teilweise auf Inseln. Olavinlinna gilt als die am besten erhaltene Mittelalterburg in Nordeuropa, die wir dann auch besuchen werden. Am Nachmittag fahren wir weiter durch das Samai-Seengebiet Richtung Norden bis nach Koli, von wo aus wir einen wunderbaren Ausblick über viele Seen genießen. Unser Hotel liegt auf einem Hügel von Koli.

Tag 5: ca. 540 km von Koli nach Salla

Die heutige Fahrt führt uns durch sehr viele Wälder. Wir werden kaum Menschen, vielleicht aber das erste Rentier sehen! Über Nurmes fahren wir Richtung Kuhmo, das im Gebiet von Kainuu liegt, welches äußerst dünn besiedelt ist. In den Wäldern Kuhmos kommen zahlreiche Tierarten vor, darunter alle 4 Großraubtierarten Finnlands, sowie Braunbären, Wölfe, Luchse und Vielfraße. Kuhmo ist bekannt wegen seines Kammermusikfestivals im Sommer, hier machen wir auch einen kleinen Stopp. Ganz im Osten liegt Karelien, die östlichste Provinz des Landes. Wir fahren weiter in den Norden. In diesem Grenzgebiet gibt es kleine Dörfer, in denen orthodoxe und karelische Traditionen noch lebendig sind. Im oberen Kainuu-Gebiet, wo Finnland am schmalsten ist, liegt die Gemeinde Soumussalmi. Diese Region ist wegen der Kämpfe während des Winterkrieges 1939/40 bekannt. In Soumussalmi legen wir eine Pause zum Mittagessen ein. Auf der E63 fahren wir weiter nach Norden Richtung Lappland. Diese Region, in der Kuusamo liegt, wird traditionell als Koillismaa bezeichnet. Das Gebiet rundum Kuusamo besteht aus dünn besiedeltem, größtenteils bewaldetem Umland. Daher beträgt die Einwohnerdichte von Kuusamo nur 3,18 Einwohner pro Quadratkilometer Landfläche. Von Kuusamo fahren wir nach Lappland. Im Ort Salla erleben wir das echte Lappland! Hier hört man die Stille der Wildnis und wir befinden uns tatsächlich „in the middle of nowhere“. Wir übernachten in typischen kleinen Holzhäusern, die zum Hotel Sallatunturin Tuvat gehören.

Tag 6: ca. 470 km von Salla nach Inari

Nach unserer ersten Nacht in Lappland steht als nächstes „Rendezvous mit Rentieren im Kössin Kentura Rentiergebiet“ auf dem Programm. Dann fahren wir an den Polarkreis in die Nähe von Rovaniemi zum Weihnachtsmann, mit dem man sich fotografieren lassen und auch die Weihnachtspost abgeben kann. Wir haben genügend Zeit, uns einen Polarkreis-Stempel zu holen, zu shoppen und Mittag zu essen. Dann fahren wir weiter nach Norden in den Ort Inari. Nach einem Stopp unterwegs werden wir in einem Hotel im Süden von Inari, welches von Samen (=Lappen) geführt wird, erwartet. Diese traditionelle Unterkunft liegt an einem Fluss.

Tag 7: ca. 425 km von Inari nach Honningsvåg und Nordkap

Der heutige Tag wird ziemlich lang. Wir besuchen als erstes das Siida – Sámi-Museum und Naturzentrum. Dieses Freilichtmuseum bietet einen Rundgang mit rund 50 Objekten, von traditionellen sowohl feststehenden wie auch beweglichen Bauten über Konstruktionen zur Vorratshaltung bis zu solchen, die der Jagd oder Rentierhaltung dienen. Nachher fahren wir das letzte Stück in Finnland und überqueren bei Karigasniemi die Grenze zu Norwegen. In Karasjok machen wir einen Stopp zum Mittagessen. Hier können wir die Uhr wieder zurück stellen, weil wir wieder die gleiche Zeit wie im Rest Europas und damit eine Stunde mehr Zeit haben. Über Lakselv und den ersten Fjord, den wir in Norwegen sehen, kommen wir dann durch einen Tunnel nach Honningsvåg. Am späteren Nachmittag bzw. am frühen Abend erreichen wir unser Nordkap-Hotel in Honningsvåg. Nach dem Abendessen haben wir noch einige Zeit zum Rasten, bevor wir am späteren Abend zum Nordkap aufbrechen. Wir hoffen, dass das Wetter schön ist und wir die Mitternachtssonne sehen können! Am Nordkap gibt es das Nordkapcenter, wo man einen Panoramafilm und Monumente von Kindern aus aller Welt sowie beim Postamt den Globus, das eigentliche Monument des Nordkaps, anschauen kann. Um Mitternacht können wir sehen, dass die Sonne nicht untergeht sondern gleich wieder aufgeht. Nach diesem Ereignis kehren wir wieder in unser Hotel zurück mit vielen Eindrücken und dem Bewusstsein, am nördlichsten Punkt Europas gewesen zu sein!

Tag 8: ca. 350 km von Honningsvåg nach Kvaenangsfjellet

Heute haben wir ein spätes Frühstück und fahren deshalb auch erst am späteren Vormittag von Magerøya (der Nordkapinsel) weg. Es geht nach Alta, dem Zentrum der Samen in Norwegen. Hier besuchen wir das Alta-Museum, wo sich die Felszeichnungen, die bereits 1985 in die Liste der UNESCO aufgenommen wurden, befinden. Diese Felszeichnungen sind ca. 6000 Jahre alt und liegen auf kahlen Felsen oberhalb des Meeresspiegels. Anschließend fahren wir auf der Straße entlang des Fjordes weiter nach Kvaenagsfjellet. Unser Hotel Gildetun liegt auf dem Kvaenangsfjellet 412 Meter über dem Meer. Hier ragen die Berge steil aus dem nördlichen Eismeer empor und man kann die Aussicht auf den einzigen Gletscher Nordeuropas, der direkt ins Meer kalbt, genießen. Wir befinden uns auf einem meiner Lieblingsplätze in Norwegen, wo man – wenn das Wetter passt - die schönste Mitternachtssonne erleben kann! Das Hotel besteht aus einem Hauptgebäude und verschiedenen Hütten für 2, 4 oder 6 Personen. Es wurde von Künstlern aus der Gegend eingerichtet, was zum besonderen Gepräge des Gebäudes beigetragen hat.

Tag 9: ca. 200 km von Kvaenangsfjellet nach Tromsø

Heute fahren wir nicht weit nach Tromsø. Die Fähre bringt uns von Olderdalen nach Lyngseidet und von Svensby nach Breivikeidet und dann erreichen wir Tromsø. Zuerst besuchen wir die Kirche von Tromsdal mit ihrem typischen Charakter. Im Volksmund wird sie auch „Eismeerkathedrale“ genannt. Jedenfalls erinnern Form und die großen, weißen Flächen an Eisberge. Unser Hotel liegt im Zentrum und am Nachmittag haben wir Zeit, Tromsø zu entdecken. Wir können Ausrasten oder Shoppen, den Dom besuchen oder das arktische Erlebniszentrum Polaria besichtigen.

Tag 10: ca. 425 km von Tromsø nach Svolvaer

Dieser Tag ist voll von Kontrasten! Von Tromsø (Zentrum des Nordens) fahren wir in das Schönste, was der Norden zu bieten hat: die Lofoten! Über Nordkjosbothn, Andselv und Bjerkvik gelangen wir durch verschiedene Tunnel nach Süden. Ab Bjerkvik verlassen wir die E6 und nehmen die E10 zu den Lofoten-Inseln. Die Lofoten - auch „Insel der Götter“ genannt – sind eine Inselgruppe, die aus etwa 80 Inseln besteht. Die großartige Landschaft mit ihren alpinen Bergformen, den traditionellen Fischerdörfern und den weißen Sandstränden hat den Archipel weltberühmt gemacht. Auf den Austvågøya liegt die Stadt Svolvaer, der Hauptort dieser Inselgruppe. Die Stadterweiterung war nur auf kleinen Inseln möglich. Auf einer von diesen Inseln liegt unser Hotel, wo wir die kommenden zwei Nächte verbringen werden.

Tag 11: ca. 280 km Lofoteninsel

Einmal ein Tag ohne Kofferpacken! Die Lofoten sind bekannt wegen ihrer schönen Natur und der Vogelpracht, die hier vorkommt. Die vertrauten alltäglichen Naturphänomene wirken auf den Lofoten übersteigert. Wir fahren heute als erstes über die ganze Inselgruppe mit einigen Fotostopps nach Å, das Dorf am Südende des Lofoten-Highways. Nach einer kleinen Wanderung sind wir dann am Aussichtspunkt. Im Rücken türmt sich die Lofot-Wand, voraus erstreckt sich der Vestfjord bis zum Festland. Am Nachmittag besuchen wir das Wikinger-Museum in Bostadt. Die Wikinger waren die ersten Bewohner auf dieser Inselgruppe vor der norwegischen Küste. Sie haben ihren Platz in der Geschichte als Seefahrer und Krieger verdient. Bevor wir wieder ins Hotel zurückkommen, besuchen wir auch noch Kabelvåg, die älteste Ansiedlung auf den Lofoten.

Tag 12: ca. 480 km von Svolvaer nach Mo I Rana

Heute müssen wir ein bisschen früher aufstehen, da wir die Fähre von Svolvaer nach Skutvik nehmen müssen. Ab Skutvik fahren wir weiter südlich nach Fauske und dann Richtung Bodø und besichtigen die Saltstraumen. Der bei Bodø im arktischen Norwegen gelegene Saltstraumen ist der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Alle sechs Stunden stürzen 400 Millionen Kubikmeter Wasser mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Knoten (40 Kilometer pro Stunde) durch die 150 Meter breite und drei Kilometer lange Meerenge, die den Saltenfjord und den Skjerstadfjord miteinander verbindet. Die mächtigen Strudel können einen Durchmesser von zehn Metern und eine Tiefe von fünf Metern erlangen. Auf der Weiterfahrt nach Mo I Rana passieren wir dann wieder den Polarkreis. Das Polarkreiszentrum liegt ca. 680 Meter über dem Meer an der Grenze zum Salttjellet-Svartisen Nationalpark. Das Saltfjellet zeichnet sich durch eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt aus. Im Polarkreiszentrum informiert die Ausstellung unter anderem auch mit Filmen über verschiedene Aspekte des Polarkreises. Insgesamt hat das Polarkreiszentrum eine Fläche von rund 1300 m². Wir übernachten heute in Mo I Rana.

Tag 13: ca. 500 km von Mo I Rana nach Trondheim

Jeder, der Lachs gerne hat, kann ihn heute so richtig genießen! Großteils ist dieser Tag ein Reisetag, um weiter in den Süden zu kommen. Zu Mittag sind wir in Grong, wo sich ein Lachsaquarium befindet. Der Fluss Namsen ist mit seinen Nebenflüssen bekannt als eines der lachsreichsten Gewässer von Skandinavien. Hier kann man herrlichen Lachs essen! Am späteren Nachmittag kommen wir in Trondheim an. Die Stadt liegt an der Bucht des von Wäldern, Feldern und Wiesen umgebenen Trondheimfjords und war einst die Hauptstadt des Landes. Hier besuchen wir den Nidaros-Dom, den größten und prachtvollsten Sakralbau Skandinaviens sowie die Gamle Bybrua, die Verbindung mit der Halbinsel Øra. Unser Hotel liegt mitten in Trondheim am Wasser.

Tag 14: ca. 300 von Trondheim nach Molde

Wir nehmen nicht den direkten Weg nach Oslo! Nach Trondheim verfolgen wir noch kurz die E6 und biegen dann ab nach Westen auf die E39 und fahren nach Kristiansund. Terrassenförmig steigt die auf drei Inseln ausgebreitete Stadt vom namengebenden Sund in die Höhe. Der Handelsplatz wurde 1692 durch den Niederländer Jappe Ippes gegründet, der als „Vater des Trockenfisches“ bezeichnet wird und durch seinen Import von Stockfisch aus den Lofoten und den Export über die ganze Welt berühmt wurde. Kristiansund hat den sichersten Naturhafen Norwegens. Wir besuchen Kristiansund zu Mittag, essen dort eine Kleinigkeit und genießen die herrliche Aussicht! Am Nachmittag fahren wir über die Landschaftsroute Atlanterhavsvegen - sie ist ein gutes Beispiel von gelungenem Zusammenspiel von Mensch und Natur. Sieben Brücken schlängeln sich zwischen Holemen und Schären direkt am Meer entlang. Der Atlanterhavsvegen wurde 2005 zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts erklärt. Die Fahrt verläuft durch eine reiche Küstenkulturlandschaft entlang der rauen Küste der Hustadvika, die seit jeher eine Herausforderung für Seeleute gewesen ist. Hier prägt das Meer die Eindrücke und Erlebnisse während der Fahrt. Heute übernachten wir in der von 222 Gipfeln umgebenen Fjordstadt Molde, auch bekannt als die „Jazzmetropole des Nordens“.

Tag 15: ca. 200 km von Molde nach Grotli

Wenn man über Highlights sprechen darf, dann heute! Ein Tag, wie der heutige, ist für die meisten Norwegenbesucher ein besonderes Erlebnis. Die Fahrt führt über die „Goldene Route“, welche die beiden Täler Ottadal und Romsdal miteinander verbindet. Sie ist wohl die schönste Autoroute des Fjordlands. Ab Sølsnes nehmen wir die Fähre nach Åfarnes und dann weiter nach Åndelnes. Hier biegen wir dann ab in Richtung Trollstigen. Diese spektakuläre Straße, die ab 1925 in elf Jahren gebaut wurde, hat eine Steigung bis zu 12%. Vorbei am Wasserfall Stigfoss kommen wir auf 852 Meter Höhe, wo eine Aussichtsplattform ist. Willkommen in der Welt der Trolle und Sagen! Aufpassen, dass man nicht plötzlich so einem kleinen Fabelwesen über den Weg läuft! Nach all den Trollen fahren wir weiter über die Fähre von Linge nach Eidsdal zum schönsten Fjord von Norwegen, „die Geiranger“. Wir nehmen die Adlerroute hinunter zum Geiranger und genießen eine herrliche Aussicht über den Fjord. In Geiranger lassen wir den Bus stehen und machen auch eine Bootsfahrt auf den Geirangerfjord, um die ganze Pracht auch vom Wasser aus zu sehen. Die „Sieben Schwestern“ sind sieben direkt nebeneinander in den Fjord stürzende Wasserfälle. Die größte Fallhöhe des Wassers beträgt 300 Meter. Die „Sieben Schwestern“ sind neben dem auf der gegenüberliegenden Fjordseite befindlichen Wasserfall "Freier" eine der Naturattraktionen bei einer Fahrt durch den Geirangerfjord. Nach all diesen Eindrücken fahren wir noch auf die Dalsnibba, einem Gipfel südlich der Geiranger. Der Berg ist mit einer Straße erschlossen und wegen der Aussicht auf den Fjord beliebt. Nach all diesen Eindrücken fahren wir zu unserem Hotel, wo wir ein herrliches Buffet genießen werden.

Tag 16: ca. 500 km von Grotli nach Oslo

Als erstes steht ein Besuch der Stabkirche von Lom auf dem Programm. Sie wurde erstmals 1270 schriftlich erwähnt. Untersuchungen der ältesten erhaltenen Kiefernholzteile haben ergeben, dass mit dem Bau bereits um 1158 begonnen wurde. Auf der Straße zum Sognefjord zeigt sich die Gebirgslandschaft von ihrer wildesten Seite. Wo das Hurrunganegebirge noch zum Himmel emporragt, sind die Berge plötzlich verschwunden und eine vollkommen neue Landschaft tritt zutage. Bis nach Gaupne, dem Endpunkt der Landschaftsroute, verläuft die Straße direkt am wunderschönen Sognefjord entlang. Langsam steigt die Straße aus dem Tal empor. Es geht immer weiter nach oben bis zum höchsten Punkt auf 1434 Meter, dem höchsten Gebirgspass Nordeuropas. Der Winter ist streng und mit enormen Schneemengen verbunden – bis zu zehn Meter im Frühjahr! Unsere Weiterfahrt geht via Skjolden, Gaupne nach Kaupanger. Am Ende dieses Tages kommen wir dann an die am Oslofjord gelegene Metropole Oslo. Von der Skisprunganlage Holmekollen aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick über Oslo und den Fjord. Hier liegt auch unser Hotel, wo wir die kommenden zwei Nächte verbleiben.

Tag 17: ca. 60 km Oslo

Um Oslo gut zu entdecken, fangen wir mit einer Stadtrundfahrt an. Bei dieser Fahrt kommen wir an der Gamle Oslo (Altstadt) mit seiner Hauptstraße Karl Johans Gate vorbei, an der sich auch das Schloss und die Festung Akershus befinden. Im Zentrum liegen auch das Rathaus, das Nationaltheater sowie der Dom, in dem der Friedensnobelpreis verliehen wird. Am späteren Nachmittag besuchen wir noch das Kon-Tiki-Museum. Diese private Stiftung umfasst Originalboote und Exponate von den berühmten Abenteuer-Expeditionen des Weltenbummlers Thor Heyerdahl und spektakuläre Sammlungsbereiche wie die Unterwasser-Ausstellung.

Tag 18: ca. 60 km Oslo

Unseren Abschlusstag in Norwegen nutzen wir noch, um letzte Einkäufe zu machen, oder nur dazu, die schöne Stadt zu genießen. Am späteren Vormittag fahren wir zum Hafen, um auf der Color Line einzuchecken. Die Color Line ist Norwegens größte Kreuzfahrt- und Fährreederei. Seit 1961 besteht die Fährverbindung zwischen Kiel und Oslo, die zwanzig Stunden dauert und den Charakter einer Kreuzfahrt hat.

Tag 19: ca. 1030 km von Kiel nach Salzburg

Um ca. 10:00 Uhr kommen wir in Kiel an und fahren dann quer durch Deutschland zurück nach Österreich, wo wir am späten Abend mit vielen Eindrücken von unserer Reise in den hohen Norden eintreffen werden.

Die Reise beinhaltet folgende Leistungen:

  • Fahrt mit Luxus 30-Sitzer Scania Irizar
  • Erfahrener Busfahrer - Reisleider
  • Fähre mit Finnlines von Travemünde nach Helsinki in Innenkabine
  • Gute Mittelklasse- und typische Hotels von Skandinavien
  • Halbpension auf der gesamten Reise
  • Stadtrundfahrt in Helsinki
  • Eintritt Burg Ovalinlinna Souvanlinna
  • Rendezvous mit Rentieren im Kössin Kentura Rentiergebiet - Salla
  • Eintritt für das Siida – Sámi-Museum Inari
  • Eintritt Nordkap
  • Eintritt Alta Museum
  • Fähre Olderdalen nach Lyngseidet
  • Fähre Svensby nach Breivikeidet
  • Eintritt Wikinger-Museum Lofoten
  • Fähre Svolvaer nach Skutvik
  • Eintritt Nidaros-Dom Trondheim
  • Fähre Sølsnes nach Åfarnes
  • Panoramastraße „Trollstigen“
  • Bootsfahrt Geirangerfjord
  • Fahrt mit der Flåmsbahn
  • Oslo Card (Eintritte für alle Museums und Sehenswürdigkeiten)
  • Stadtrundfahrt Oslo
  • Fähre mit Color Line von Oslo nach Kiel in Innenkabine

Preis pro Person:                € 3.750,-
Einzelzimmerzuschlag:     € 662,50

Zuschlag für Außen Kabine auf der Finnlines:                      € 220,00
Zuschlag für Außen kabine auf der Colorlines.                      € 110,00

Diese Nordkap-Lofoten-Reise findet bereits ab 12 Personen statt!

 Copyright: Finnlines, Visit Helsinki, Visit Finland, Visit Norway, Fläm, Visit Olso, Scandic Hotels, Color Line